Bankstabilität
Bankstabilität bezeichnet den Zustand des Bankensektors, in dem Banken auch unter ungünstigen Bedingungen Zahlungsverkehr, Kreditvergabe und Einlagensicherung zuverlässig erfüllen, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden wahren und das Funktionieren des Finanzsystems sichern. Sie hängt von robuster Kapitalausstattung, ausreichender Liquidität, wirksamer Risikosteuerung, stabilen Geschäftsmodellen sowie funktionierenden Aufsichts- und Abwicklungsmechanismen ab. Eine stabile Bankenlandschaft unterstützt wirtschaftliche Aktivität, verhindert übermäßige Finanzstressphasen und trägt zur Finanzstabilität bei.
Zu den wesentlichen Faktoren gehören die Kapitalausstattung (Eigenkapitalquote), Liquidität (Verfügbarkeit gut refinanzierbarer Mittel), Rentabilität und das
Aufsichtliche Maßnahmen zielen darauf ab, solche Risiken zu erkennen und zu begrenzen. Im internationalen Kontext spielen
Die Stabilität wird anhand Kennzahlen wie CET1-Quote, Gesamtkapitalquote, LCR, NSFR sowie NPL-Rate bewertet; Stresstests liefern zusätzliche