BMPPräparate
BMPPräparate bezeichnet eine Klasse von Arzneimitteln, die knochenmorphogenetische Proteine (BMPs) enthalten. BMPs sind Signalmoleküle der TGF-β-Superfamilie, die die Differenzierung von mesenchymalen Vorläuferzellen zu Osteoblasten fördern und so die Knochenbildung stimulieren. In der Praxis werden häufig rekombinante humane BMPs (rhBMP-2, rhBMP-7) verwendet, oft in Verbindung mit Trägermaterialien wie absorbierbarem Kollagen-Schwamm, um die Lokalisierung des Proteins zu unterstützen.
Anwendungsgebiete umfassen orthopädische Eingriffe wie Spinalfusionen und die Behandlung von Frakturen mit verzögerter Heilung, sowie dentoalveoläre
Sicherheit und Regulierung: BMPPräparate können Nebenwirkungen wie lokale Entzündung, ektopische Knochenbildung, Nervenkompression und postoperative Schmerzen verursachen.
Historie: Die BMP-Forschung führte später zu ersten klinischen Anwendungen der Präparate in den 1990er bis frühen