miniÖkosystemen
Mini-Ökosysteme sind kleine, oft geschlossene Lebensräume, in denen Organismen mit ihrer abiotischen Umwelt interagieren und Energie- sowie Nährstoffkreisläufe stattfinden. Der Begriff bezeichnet sowohl konkrete Mini-Ökosysteme als auch abstrakte Modelle zur Untersuchung ökologischer Prozesse auf kleinem Maßstab.
Zu den Bausteinen gehören biotische Komponenten wie Pflanzen, Algen, Mikroorganismen, Detritusfresser und Kleinstlebewesen sowie abiotische Faktoren
Typische Formen sind Terrarien, Paludare und Mini-Aquarien, Moosgärten, Steinhäuser oder Kiesel-/Moosplattformen. Mini-Ökosysteme können offen betrieben werden
Dynamik und Stabilität: Sie entwickeln sich durch Sukzession, beginnend mit Mikroorganismen und Algen und gefolgt von
Anwendungen und Bedeutung: Mini-Ökosysteme dienen der Bildung, Forschung und dem Verständnis ökologischer Prozesse auf kleinem Raum.
Praxis: Der Aufbau erfolgt aus einem geeigneten Behälter, Substrat, Wasser sowie einer abgestimmten Auswahl an Pflanzen