hyperkonjugeres
Hyperkonjugation ist ein stabilisierender Effekt in der organischen Chemie, bei dem die Elektronendichte aus benachbarten σ-Bindungen durch Überlappung mit einem leeren p-Orbital oder einem π-System delokalisiert wird. Die Interaktion führt zu einer energetischen Entlastung des Systems und beeinflusst Stabilität und Reaktivität.
Typische Beispiele finden sich in Carbocationen, Alkenen und freien Radikalen. In Carbocationen erhöht Hyperkonjugation die Stabilität,
Quantitativ wird Hyperkonjugation oft durch die Anzahl der hyperkonjugativ beteiligten σ-Bindungen abgeschätzt. So spricht man von
Begrifflich wird häufig von hyperkonjugierten Strukturen oder von hyperkonjugiertem Systeme gesprochen. Die Wirkung erläutert die Stabilität