chromatographiesäule
Eine Chromatographiesäule ist ein zentrales Instrument in der analytischen und präparativen Chromatographie, einem Verfahren zur Trennung von Gemischen in ihre einzelnen Bestandteile. Die Säule besteht typischerweise aus einem zylindrischen Glas-, Metall- oder Kunststoffrohr, das mit einem stationären Phasenmaterial gefüllt ist. Dieses Material kann fest (z. B. Kieselgel, Polymere oder Ionenaustauscher) oder als Flüssigkeit in einem Trägermaterial (z. B. bei der Flüssigkeitschromatographie) vorliegen. Die Trennung der Analyten erfolgt durch unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen den Komponenten des Gemischs und der stationären Phase, während ein mobiles Phasenfluid (z. B. eine Flüssigkeit oder ein Gas) durch die Säule strömt.
Die Funktionsweise basiert auf physikalischen Prinzipien wie Adsorption, Verteilung, Ionenaustausch oder Größenausschluss. Je nach Art der
Chromatographiesäulen finden Anwendung in der chemischen Analytik, Biochemie, Pharmazie und Umweltanalytik. Sie ermöglichen die Reinigung, Identifizierung