autoradiografie
Autoradiografie ist eine bildgebende Methode zur Visualisierung der räumlichen Verteilung radioaktiv markierter Moleküle in einem Probenmaterial, indem die emittierte Strahlung auf einen fotografischen Detektor übertragen wird. Typische Tracer umfassen Beta-Emitters wie Tritium (3H), Kohlenstoff-14 (14C), Phosphor-32 (32P) und Schwefel-35 (35S) sowie Gamma-Emitter wie Iod-125 (125I) in bestimmten Anwendungen. Die Proben können Gewebeabschnitte, Zellen, Blots oder Gele sein, die radiomarkierte Substanz enthalten.
Prinzip und Detektion: Der Zerfall der radioaktiven Kerne erzeugt Strahlung, die auf den Detektor trifft. Dadurch
Durchführung: Typische Verfahren umfassen Film-Autoradiografie, bei dem Proben direkt auf Fotofilm platziert werden, sowie Phosphorbild- oder
Vor- und Einschränkungen: Autoradiografie bietet hohe Spezifität und Sensitivität, erfordert jedoch längere Belichtungszeiten, sichere Handhabung radioaktiver