Zwischenfrequenzbereich
Zwischenfrequenzbereich bezeichnet in der Funktechnik den Frequenzbereich, der in einem Empfangs- oder Sendeweg zwischen dem ursprünglichen RF-Signal und dem demodulierten bzw. weiterverarbeiteten Signal liegt. In Superheterodyn-Empfängern wird das empfangene RF-Signal durch Mischung mit einem lokalen Oszillator in eine Zwischenfrequenz (IF) umgewandelt. Die nachfolgenden Bauteile arbeiten im Zwischenfrequenzbereich und übernehmen typischerweise Verstärkung, Filterung und Demodulation, was eine bessere Selektivität und Rauschunterdrückung ermöglicht.
Der genaue Zwischenfrequenzbereich hängt von der gewählten Zwischenfrequenz ab. Typische Werte sind 455 kHz (klassische AM-Empfänger)
Im Zwischenfrequenzpfad kommen Bandpass-Filter zum Einsatz, oft keramische oder kristalline Filter, die das Signal schmalbandig um
Der Begriff wird auch in anderen Bereichen der Empfangs- und Sendetechnik verwendet, in denen Umsetzungen von