Zahnschmelzgewebe
Zahnschmelzgewebe bezeichnet den äußeren, mineralisierten Teil der Zahnhülle, der die Krone bedeckt. Es ist der härteste Gewebebestandteil des menschlichen Körpers. Der Schmelz besteht zu etwa 95 Prozent aus anorganischem Hydroxyapatit, mit Rest aus Wasser und einer geringen Menge organischer Substanzen. Seine Dicke variiert je nach Zahnregion und Wachstum, typischerweise zwischen wenigen Zehnteln bis hin zu etwa einem Millimeter.
Entstehung und Aufbau: Das Gewebe bildet sich während der Zahnentwicklung aus dem Inneren Epithel des Zahns
Funktion und Eigenschaften: Die primäre Funktion des Zahnschmelzes ist der mechanische Schutz der darunterliegenden Dentinschichten und
Störungen: Schmelzdefekte (Hypoplasien), Fluorose, Erosion und Abrasion sind häufige Probleme. Karies beginnt mit der Demineralisierung der