Verbindungsaufkommen
Verbindungsaufkommen bezeichnet in der Telekommunikation die Nachfrage nach dem Aufbau von Verbindungen. Es ist die Anzahl der Verbindungsanfragen oder Anrufe, die in einem bestimmten Zeitraum gestellt werden, unabhängig davon, ob die Verbindung tatsächlich hergestellt wird. Typische Maßeinheiten sind Anrufe pro Stunde oder Verbindungsanfragen pro Zeiteinheit.
Im Gegensatz zum Verkehr oder zur Auslastung bezieht sich das Verbindungsaufkommen auf die Eingabe an die
Für die Netzdimensionierung wird das Verbindungsaufkommen häufig durch Modelle wie den Poisson-Prozess beschrieben. Die Ankunftsrate λ dient
Bei der Dimensionierung kommen Formeln wie Erlang-B oder Erlang-C zum Einsatz, um Blocking- bzw. Wartewahrscheinlichkeiten bei
Beispiel: 120 Anrufe pro Stunde mit durchschnittlicher Gesprächsdauer von 4 Minuten ergibt eine Last von 120
Faktoren: Das Verbindungsaufkommen variiert stark nach Tageszeit, Wochentag, Ereignissen und Nutzerverhalten.
Relevanz: Es ist zentral für Kapazitätsplanung, Netzdesign und QoS-Entscheidungen in Telefongesellschaften, Call-Center-Operationen und mobilen Netzen.