Strahlungsgesetz
Strahlungsgesetz ist in der Physik ein Sammelbegriff für Grundgesetze, die den Austausch und die Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung regeln. In der Praxis bezieht sich der Begriff oft auf zentrale Gesetze der thermischen Strahlung sowie auf grundlegende Beziehungen im Radiative-Transfer-Theorie-Komplex. Sie bilden die theoretische Grundlage für das Verständnis von schwarzer Strahlung, Absorption, Emission und der Wechselwirkung von Licht mit Materie.
Plancksches Strahlungsgesetz: Die spektrale Strahlungsintensität eines idealen schwarzen Körpers B(λ, T) ist eine Funktion von Wellenlänge
Stefan-Boltzmann-Gesetz: Die Gesamtstrahlung pro Fläche j eines Schwarzen Körpers ist j = σ T^4, wobei σ die Stefan-Boltzmann-Konstante ist.
Wien’sches Verschiebungsgesetz: Die Wellenlänge λ_max, bei der die Emission eines schwarzen Körpers am stärksten ist, erfüllt
Kirchhoffsches Strahlungsgesetz: In thermischem Gleichgewicht gilt, dass die Emissivität ε(λ) eines Körpers dem Absorptionsgrad α(λ) bei derselben Wellenlänge
Zusammen bilden diese Gesetze das Fundament der klassischen und modernen Radiationsphysik; sie finden Anwendungen in Astrophysik,