Standorttheorie
Standorttheorie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften und der Geographie, das sich mit der räumlichen Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten befasst. Sie analysiert, wie Unternehmen, Produktionsstätten, Handelszentren und Dienstleistungen Standorte wählen und wie räumliche Muster durch Kosten, Märkte und Infrastruktur geprägt werden. Zentrale Einflussfaktoren sind Transport- bzw. Logistikkosten, Arbeitskosten, Zugang zu Märkten, Agglomerationsvorteile, Sortimentsdichte sowie politische Rahmenbedingungen.
Historisch entwickelte sich die Standorttheorie aus der klassischen Wirtschaftsgeographie. Der Isolierte Staat von von Thünen modellierte,
Mit der Zentralen Orte Theorie von Walter Christaller (1933) wurde der Zusammenhang zwischen Standortwahl und räumlicher
Heutzutage wenden Planer und Ökonomen Standorttheorie modelltheoretisch an, z. B. in der Stadtplanung, Regionalentwicklung, Logistik, Handel