Speicherpolysacchariden
Speicherpolysacchariden sind langkettige Kohlenhydratverbindungen, die von Organismen als energetische Reserve und Kohlenstoffquelle gebildet werden. Sie speichern überschüssige Glucose und ermöglichen bei Bedarf eine schnelle Energiefreisetzung. Im Gegensatz zu Strukturpolysacchariden wie Zellulose oder Chitin dienen Speicherpolysaccharide vorrangig dem Energiestatus der Zelle.
Zu den wichtigsten Speicherpolysacchariden zählen Stärke in Pflanzen und Glykogen in Tieren und Pilzen. Stärke besteht
Weitere Speicherpolysaccharide finden sich außerhalb des Pflanzen- und Tierreichs. Laminarin ist ein β-1,3-Glukan mit β-1,6-Verzweigungen und
Abbau und Regulation erfolgen über spezialisierte Enzyme: Amylasen spalten Stärke zu Maltose und Glukose, während Glykogenphosphorylase