Sichttiefe
Sichttiefe bezeichnet in der Bild- und Wahrnehmungswissenschaft die Fähigkeit des Betrachters, in einer zweidimensionalen Repräsentation oder Szene drei Dimensionen zu erkennen. Sie beschreibt die wahrgenommene räumliche Tiefe und die räumliche Struktur eines Motivs, also Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund.
Sichttiefe entsteht durch Tiefenhinweise, die dem Auge Informationen über Entfernung geben. Monokulare Hinweise nutzen ein Auge:
In Kunst, Fotografie und Film wird Sichttiefe durch Komposition, Perspektive, Beleuchtung, Farbgebung und Schattierung erzeugt. Die
Wissenschaftlich wird Sichttiefe in der Wahrnehmungspsychologie untersucht. Experimente erfassen, wie zuverlässig verschiedene Tiefenhinweise die Tiefenwahrnehmung beeinflussen
Historisch entstand das Konzept in der Kunst, besonders durch die Entwicklung der perspektivischen Darstellung in der
Anwendungen finden sich in Virtueller Realität, Computerspielen, Architekturvisualisierung und Filmproduktion, wo eine glaubwürdige Sichttiefe wesentlich zur