Sequenzierfehler
Sequenzierfehler bezeichnet Abweichungen zwischen der tatsächlichen DNA-Sequenz und der Sequenz, die durch Sequenzierungsinstrumente gemessen wird. Solche Fehler können bei einzelnen Basen auftreten (Substitutionen), als Einfügungen oder Löschungen (Indels) oder durch fehlerhafte Ausrichtung und Assemblierung entstehen. Je nach Technologie variieren Typ und Häufigkeit der Fehler.
Bei Next-Generation-Sequencing (NGS) dominieren Substitutionen und kurze Indels, wobei das Fehlerprofil von Plattform zu Plattform unterschiedlich
Ursachen sind chemische Limitationen, Signalrauschen im Detektor, Mehrfachzählungen während der PCR-Amplifikation, Abdeckungsprobleme sowie Fehler bei der
Auswirkungen betreffen vor allem Variantenaufdeckung (SNPs, Indels), Genom-Assemblierung und quantitative Analysen. Falsche Positive oder Negative können
Zur Reduktion dienen Qualitätskontrollen (Phred-Score, Adapter- und Qualitäts-Trimming), Fehlerkorrektur, ausreichende Abdeckung, Cross-Platform-Validierung und validierte Analysemethoden. Transparente