Selbstbeschränkungen
Selbstbeschränkungen bezeichnet die freiwillige Beschränkung oder Zurückhaltung von Handlungen, Entscheidungen oder Ressourcen durch Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen. Sie beruhen auf internen Normen, Zielen oder ethischen Überzeugungen und erfolgen ohne gesetzliche Verpflichtung. Der Begriff umfasst sowohl individuelle Verhaltensgrenzen als auch kollektive Vereinbarungen, die darauf abzielen, Risiken zu mindern, Ungleichgewichte zu vermeiden oder das Vertrauen in Institutionen zu stärken.
Im persönlichen Bereich treten Selbstbeschränkungen häufig als Budgetgrenzen, Beschränkungen beim Konsum (etwa Alkohol) oder Vorsätze gegen
Organisatorisch und wirtschaftlich werden Selbstbeschränkungen auch als Selbstregulierung oder freiwillige Codes bezeichnet. Branchenverbände, Unternehmen oder Finanzmärkte
Politisch oder international bezeichnen Selbstbeschränkungen oft freiwillige Moratorien oder Rüstungs- sowie Handelspakte, bei denen Akteure zusätzliche,
Kritik und Nutzen: Vorteile liegen in Risikominderung, Vertrauensförderung und ethischer Glaubwürdigkeit sowie potenziellen Kosteneinsparungen durch Prävention.