SchrittSemantik
SchrittSemantik, im Deutschen oft als klein- oder kleinschrittige Semantik bezeichnet, ist ein Ansatz der formalen Semantik von Programmiersprachen. Sie beschreibt die Ausführung eines Programms als Folge von einzelnen, diskreten Schritten, wobei jeder Schritt eine minimale Änderung des Ausführungskontexts bewirkt. Eine Konfiguration besteht üblicherweise aus einem Ausdruck, einer Umgebung bzw. einem Speicherzustand und gegebenenfalls einem Steuerzustand. Die Semantik definiert eine Transitionsrelation →, die angibt, wie sich eine Konfiguration in eine Folge von Konfigurationen überführt, bis ein Wert oder eine Abbruchbedingung erreicht wird. Im Gegensatz dazu beschreibt die Big-Step-Semantik (natürliche Semantik) die Ausführung direkt vom Ausgangsausdruck zu einem Endwert in wenigen großen Schritten.
Typische Darstellungen der SchrittSemantik nutzen Inferenzregeln oder Transitionsregeln sowie Evaluation Contexts, um festzulegen, wo der nächste
Anwendungen der SchrittSemantik liegen in der formalen Definition von Programmiersprachen, der Begründung von Korrektheit von Interpreter-