Schleppproben
Schleppproben bezeichnet eine Probenahmetechnik, bei der ein Probenahmegerät hinter einem Fahrzeug oder Boot durch ein Medium gezogen wird, um Proben über eine längere Strecke oder in unterschiedlichen Tiefen zu sammeln. Anwendungsgebiete sind Meeres- und Limnologie, Umweltmessungen, Bodenkunde sowie Flusssedimentforschung. Ziel ist die Erhebung von planktischen Organismen, Partikeln, chemischen Substanzen, Mikroplastik oder Wasserproben entlang eines Transekts bzw. in bestimmten Tiefenbereichen.
Durchführung: Das Schleppgerät (z. B. Schleppnetz, Flasche, Sondenkette) wird an einer Schleppleine befestigt und hinter dem
Auswertung: Die gewonnenen Proben werden im Labor analysiert (chemische Analysen, mikroskopische Untersuchungen, DNA-Analysen) oder direkt von
Vor- und Nachteile: Vorteile sind die räumliche Abdeckung über Transekte und die Erfassung von Musterverläufen. Nachteile