Sachkapital
Sachkapital, auch reales Kapital genannt, bezeichnet den physischen Bestand an Produktionsmitteln, der in Unternehmen oder Volkswirtschaften eingesetzt wird, um Güter und Dienstleistungen herzustellen. Dazu gehören Maschinen, Anlagen, Gebäude, Fahrzeuge und Infrastruktur wie Straßen oder Energieanlagen. Intangible Vermögenswerte wie Software können je nach Interpretation als Teil des Sachkapitals gelten, bleiben jedoch oft dem immateriellen Kapital oder dem Informationsbereich zugeordnet.
Sachkapital ermöglicht Produktionsprozesse, erhöht die Arbeitsproduktivität und schafft Kapazität. Es ist langlebig und verschleißt durch Nutzung;
Makroökonomisch bildet Sachkapital den Kapitalstock einer Volkswirtschaft. Messgrößen umfassen Brutto- und Nettoanlagevermögen sowie Bruttoanlageninvestitionen. Die Ansammlung
Sachkapital steht zusammen mit Humankapital und natürlichen Ressourcen als zentrale Produktionsseite. Es unterscheidet sich von Finanzkapital,