Rumpfstabilisierung
Rumpfstabilisierung beschreibt einen Ansatz in der Physiotherapie und im Leistungssport, der darauf abzielt, die Stabilität von Wirbelsäule und Becken durch gezielte Aktivierung und Ausdauer der tiefen Rumpfmuskulatur zu verbessern. Wesentliche Muskelgruppen sind der transversus abdominis, der Musculus multifidus, der Beckenboden sowie das Zwerchfell; zusätzlich tragen auch globale Muskelketten wie die Geraden Bauchmuskeln und die schrägen Bauchmuskeln zur Stabilität bei.
Grundprinzipien der Rumpfstabilisierung sind die Koaktivierung lokaler Stabilisationsmuskeln (primär transversus abdominis und Multifidus) kombiniert mit einer
Typische Übungen reichen von gezielter TA- und Beckenbodenaktivierung bis hin zu stabilisierenden Ganzkörperübungen wie Brücke, Bird‑Dog,
Rumpfstabilisierung wird in Rehabilitationen bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen, nach Operationen am Bewegungsapparat sowie in der
Zur Einschätzung der Wirksamkeit werden muskuläre Aktivierung, Schmerzintensität und Funktionsfähigkeit herangezogen. Trainingsprogramme sollten progressiv, sicher und