Retransmissionsstrategien
Retransmissionsstrategien umfassen Verfahren zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit der Datenübertragung über fehlerhafte Kanäle. Sie beruhen in der Regel auf Bestätigungen (ACKs) und ggf. auf negativen Bestätigungen (NACKs) oder auf Zeitüberschreitungen, um verlorene oder beschädigte Segmente erneut zu senden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Daten fehlerfrei am Ziel ankommen.
Zu den Hauptklassen gehören ARQ-Strategien (Automatic Repeat reQuest). In Stop-and-Wait ARQ sendet der Sender jeweils ein
Hybride ARQ-Verfahren (HARQ) kombinieren eine Fehlerkorrektur (FEC) mit ARQ. Bei HARQ wird mit jeder erneuten Übertragung
Designentscheidungen betreffen Kanalcharakteristika, Latenzanforderungen, verfügbare Bandbreite, Feedback-Latenz und Puffervolumen. Es besteht oft ein Trade-off zwischen Zuverlässigkeit,
Anwendungen finden sich etwa in TCP/IP auf Transportebene, das Retransmissionsverhalten dient der Gewährleistung einer zuverlässigen Byte-Übertragung,
Typische Leistungskennzahlen sind Durchsatz (Goodput), die Retransmissionsrate, End-to-End-Verzögerung und die Ausnutzung der verfügbaren Bandbreite. Retransmissionsstrategien beeinflussen