Reliabilitätsformen
Reliabilitätsformen bezeichnet verschiedene Arten, die Zuverlässigkeit von Messungen zu beschreiben. Sie umfassen Gütekriterien, die sich auf unterschiedliche Fehlerquellen beziehen, etwa zeitliche Stabilität, Äquivalenz von Messformen oder Übereinstimmung zwischen Beurteilenden. Ziel ist es, den Anteil true scores von der Messung zu trennen und damit die Genauigkeit der Ergebnisse abzuschätzen.
Test-Retest-Reliabilität beschreibt die Stabilität von Messwerten über die Zeit. Ein Instrument wird derselben Stichprobe zu zwei
Paralleltest-Reliabilität (äquivalente Formen) bezieht sich auf zwei oder mehr nahezu identische Testformen, die dasselbe Konstrukt messen.
Interrater-Reliabilität misst die Übereinstimmung zwischen verschiedenen Beurteilenden. Sie ist zentral in Beobachtungsstudien, Codesystemen oder Beurteilungen. Kennwerte
Interne Konsistenz umfasst die Kohärenz der Items eines Tests, also ob sie dasselbe zugrundeliegende Konstrukt erfassen.