Reibungsschutz
Reibungsschutz bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, Reibung zwischen bewegten Bauteilen zu reduzieren oder deren Folgen zu begrenzen. Ziel ist die Verringerung von Verschleiß, Wärmeentwicklung, Energieverlusten, Geräuschen und Vibrationen sowie die Verhinderung von Festfressen oder Schmiermittelversagen.
Typische Ansätze sind die geeignete Schmierung mit Öl, Fett oder Festschmierstoffen, die Auswahl von Werkstoffen mit
Anwendungsbereiche finden sich im Maschinenbau, in Lagern, Getrieben, Führungen, Zahnrädern und Wellen sowie in der Automobilindustrie,
Die Bewertung erfolgt tribologisch: Der Reibungskoeffizient, Verschleißraten, Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten werden gemessen. Typische Prüfmethoden umfassen Pin-on-Disk,
Eine regelmäßige Wartung einschließlich Schmiermittelwechsel, Filterwechsel und Zustandsüberwachung der Oberflächen ist wichtig, um dauerhaften Reibungsschutz sicherzustellen.
Der Begriff leitet sich aus der Tribologie ab, dem Fachgebiet, das Reibung, Verschleiß und Schmierung untersucht;