PunktzuPunktVerkabelungen
PunktzuPunktVerkabelungen (P2P-Verkabelungen) sind elektrische Verdrahtungssysteme, bei denen einzelne Komponenten oder Geräte direkt miteinander verbunden sind, ohne die zentrale Verdrahtungsplatine eines Netzwerks. Dieser Ansatz wird häufig in industriellen Automatisierungssystemen, Modbus‑ und Profibus‑Netzwerken sowie in Robotik‑ und Fertigungsanlagen eingesetzt, wo Zuverlässigkeit, geringe Latenz und einfache Fehlersuche erforderlich sind.
Im Gegensatz zu hierarchischen Bussystemen, bei denen mehrere Geräte über gemeinschaftliche Leitungen kommunizieren, nutzt P2P-Verkabelung jeweils
Die Entwicklung von Punkt‑zu‑Punkt‑Verkabelungen begann in den 1960er‑Jahren mit der Einführung von Modbus‑RS‑232 und wurde durch
Typische Einsatzbereiche umfassen Führungsweisungen, Sensor‑ und Aktor‑Broadcasts, sowie die Verbindung von Feldgeräten mit Speichereinheiten und Steuerungen.
In Zukunft werden fortschrittliche P2P‑Verbund‑Technologien wie Power‑over‑Ethernet (PoE) und optische P2P‑Link‑s für besonders empfindliche Anwendungen weiter