PseudorangeWerte
PseudorangeWerte sind Messgrößen in GNSS-Systemen wie GPS, GLONASS, Galileo, die die scheinbare Entfernung zwischen einem GNSS-Empfänger und einem Satelliten angeben. Sie setzen sich aus der echten geometrischen Reichweite sowie aus dem Uhrfehler des Empfängers, dem Satellitenuhrfehler sowie weiteren Verzögerungen zusammen. Praktisch entspricht der Pseudorange der gemessenen Übertragungszeit des Satellitensignals multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit, wobei dieser Wert zusätzlich durch atmosphärische Effekte, Mehrpfad-Effekte und Messrauschen beeinflusst wird.
Messprinzip und Relevantes: Der Empfänger verfolgt das Nutzsignal des Satelliten (z. B. den C/A-Code) und misst
Fehlerquellen und Korrekturen: Zu den Haupteinflussgrößen gehören die Empfängeruhrabweichung, der Satellitenuhrfehler, Ionosphänen- und Troposphärenverzögerungen, relativistische Effekte,
Verwendung und Genauigkeit: Pseudorangewerte dienen der Bestimmung der Empfängerposition. In der Praxis liegen ihre unkorrelierten Restfehler
Unterschied zu Carrier-Phasen: Pseudorange basiert auf Codemessungen und ist robust, aber weniger präzise als Carrier-Phasenmessungen, die