Proteinbereiche
Proteinbereiche, oft auch als Proteindomänen bezeichnet, sind funktionale oder strukturelle Einheiten eines Proteins. Sie falten unabhängig und weisen charakteristische dreidimensionale Strukturen auf. Als Bausteine mehrdomänenproteine ermöglichen sie eine modulare Bauweise und funktionale Diversität.
Domänen spezialisieren Funktionen: katalytische Domänen führen chemische Reaktionen aus, Bindungsdomänen erkennen Substrate oder Partnerproteine, und regulatorische
Evolutionär entstehen neue Proteine oft durch Rekombination bestehender Domänen; so lassen sich neue Funktionen durch Domänenverschmelzungen
Zur Identifikation nutzt man Sequenzvergleich und Strukturdatenbanken. Große Ressourcen wie Pfam, InterPro, SMART und CDD klassifizieren
Beispiele bekannter Domänenfamilien sind Kinasedomänen, SH2- oder SH3-Domänen, Zinkfingerdomänen und DNA-Bindedomänen wie Helix-Turn-Helix. Das Verständnis von