Produktivitätsfunktionen
Produktivitätsfunktionen beschreiben die Beziehung zwischen vorhandenen Ressourcen und der erreichten Produktionsmenge in einer Volkswirtschaft bzw. in einem Unternehmen. Häufig wird die produktive Leistungsfähigkeit in Form einer Funktion \(Y = f(K, L, M, \dots)\) dargestellt, wobei \(Y\) die Outputmenge, \(K\) das Kapital, \(L\) der Arbeitsinput, \(M\) die Menge an Rohstoffen und weitere Variablen die übrigen Produktionsfaktoren darstellen. Die Funktion kann verschiedene Formen annehmen, z. B. das klassische Cobb-Douglas, das CES‑Modell oder exponentielle Ansteigungsfunktionen.
Ein zentrales Merkmal produktivitätsfunktionen ist die Skalenertragsstruktur. In der linearen Schrankenphase fehlen Skalenerträge, bei konstanten Skalenerträgen
Produktivitätsfunktionen sind Grundlage für Analyseinstrumente wie die Produktionsökonomie, die makroökonomische Wachstumsrechnung und die Kostenrechnung. Sie liefern