Plasmaphänomenen
Plasmaphänomene bezeichnen optische Erscheinungen in der Atmosphäre, die durch die Wechselwirkung von Sonnenlicht mit elektrisch geladenen Teilchen in der Ionosphäre entstehen. Diese Phänomene sind vor allem in den Polarregionen, aber auch in mittleren Breitengraden bei besonderen Bedingungen zu beobachten. Zu den bekanntesten Plasmaphänomenen zählen Polarlichter (Aurora borealis und australis), die durch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Erdmagnetfeld treffen und dabei Licht emittieren.
Ein weiteres Beispiel ist der so genannte *Transpolarlichtbogen*, eine breite, helle Lichtstruktur, die sich über den
Plasmaphänomene sind nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern haben auch kulturelle Bedeutung. In vielen indigenen Kulturen der
Die Farbgestaltung von Plasmaphänomenen hängt von den angeregten Gasen ab: Grün und Rot stammen meist von Sauerstoff,