Pergamenteinbände
Pergamenteinbände bezeichnen Bücher oder Schriften, die aus Pergament hergestellt und mit einer speziellen Bindetechnik versehen sind, bei der einzelne Pergamentblätter in einen festen Rahmen fokussiert werden. Diese Bindungsform ist seit der Antike bekannt, insbesondere in der griechischen und römischen Literatur. Im Mittelalter setzte man Pergament als hochwertiges Material für Manuskripte ein, weil es im Vergleich zu Papyrus langlebiger und weniger feuchtigkeitsanfällig war. Die Blätter wurden meist in aufgelösten Leisten eingefügt und durch Leder, Holz oder Metalldrucke zusammengehalten.
Im frühen Neuzeit wurde die Bindung von Pergamente durch die Entwicklung der Karbidwasserstoff-Vernetzung stabilisiert, wodurch die
Heute werden Pergamente vor allem in Sammlungs- und Bibliotheken ausgestellt, manchmal neu gebunden, um die Handhabung