Orthogonalprojektion
Orthogonalprojektion bezeichnet in der linearen Algebra die Zuordnung eines Vektors x aus einem n-dimensionalen euklidischen Raum zu dem nächsten Vektor w in einem gegebenen Unterraum W, so dass x − w orthogonal zu W ist. Der Vektor w wird als orthogonale Projektion von x auf W bezeichnet und erfüllt die Minimierung der Distanz zu x innerhalb von W.
Formal gilt: Sei W ein Unterraum von R^n. Für jedes x ∈ R^n existiert eindeutig ein w ∈
Wichtige Eigenschaften: Die Projektion ist linear, idempotent (Proj_W(Proj_W(x)) = Proj_W(x)) und symmetrisch (Proj_W^T = Proj_W). Für orthogonale Projektionen
Anwendungen finden sich in der kleinsten-Quadrate-Anpassung, Statistik (Hut-Matrix H = X(X^T X)^{-1} X^T), sowie in der Computergrafik