Oberflächenfreiheitsenergien
Oberflächenfreiheitsenergien, oft auch als Oberflächenenergie bezeichnet, sind ein thermodynamisches Konzept, das die Arbeit beschreibt, die erforderlich ist, um die Oberfläche einer Substanz zu vergrößern. Es ist die Energie, die pro Flächeneinheit benötigt wird, um eine neue Oberfläche zu erzeugen, und wird üblicherweise in Einheiten von Joule pro Quadratmeter (J/m²) gemessen. Diese Energie resultiert aus den ungleichmäßigen intermolekularen Kräften, die an der Oberfläche wirken, verglichen mit denen im Inneren der Masse. Moleküle an der Oberfläche haben weniger Nachbarn als Moleküle im Inneren, was zu einer Nettoanziehungskraft führt, die die Oberfläche dazu neigt, sich so klein wie möglich zu halten.
Verschiedene Materialien weisen unterschiedliche Oberflächenfreiheitsenergien auf. Flüssigkeiten haben tendenziell höhere Oberflächenenergien als Festkörper, was ihr Verhalten