Nachimprägnierungen
Nachimprägnierungen bezeichnet Verfahren, bei denen bereits imprägniertes Material erneut mit Schutz- oder Funktionsmitteln behandelt wird. In der Holzschutzpraxis bezieht sich der Begriff vor allem auf Bau- und Nutzholz, das außerhalb oder innerhalb von Gebäuden eingesetzt wird, um die Schutzwirkung gegen Pilzbefall, Insekten, Feuchtigkeit oder Verschleiß wiederherzustellen oder zu erhöhen.
Zweck ist es, Verluste durch Auswaschung, Abbau durch Witterung oder mechanische Belastung auszugleichen und die Lebensdauer
Verfahren beginnen typischerweise mit Vakuum-Druck-Imprägnierungsprozessen, die eine tiefere Durchdringung der Schutzmittel ermöglichen, gefolgt von Tauch-, Spritz-
Stoffe und Systeme variieren, umfassen kupferbasierte, borbasierte oder organische Schutzmittel, oft als Mehrkomponenten-Systeme. Umwelt- und Gesundheitsauflagen
Einschränkungen bestehen: Eine Nachimprägnierung kann nicht alle Schäden ausgleichen, und stark beschädigtes oder stark poröses Holz