Mischgewichten
Mischgewichte sind in der Statistik die Anteile, die den einzelnen Komponenten eines endlichen Mischmodells zugeordnet werden. Sie geben die relative Häufigkeit oder Prävalenz der Komponenten in der zugrundeliegenden Population an. Formal sind sie nichtnegative Zahlen pi_k mit der Eigenschaft, dass sum_k pi_k = 1.
Für eine endliche Mischung einer Dichte gilt: f(x) = sum_{k=1}^K pi_k f_k(x), wobei f_k die Dichten der
Schätzung erfolgt typischerweise mittels Maximum-Likelihood-Ansatz oder Bayesscher Methoden. In der Praxis wird oft der Expectation-Maximization-Algorithmus verwendet,
Interpretation: Die Mischgewichte geben an, wie dominant eine Komponente in den Daten ist. Kleine Werte weisen
Anwendungen finden sich in der Clustering- und Dichteschätzung, der Anomalieerkennung, Mustererkennung, Genetik und Marktforschung. Mischmodelle ermöglichen
Beispiel: In einer drei-Komponenten-Mischung können pi = (0,2, 0,5, 0,3) vorliegen, wodurch 20 %, 50 % bzw. 30 % der