MakroOberflächen
Makro-Oberflächen bezeichnen Oberflächenmerkmale, die im makroskopischen Maßstab sichtbar sind. Typische Merkmale reichen von Formen und Planheitsabweichungen bis hin zu texturierten Strukturen wie Vertiefungen, Graten oder Nutungen, die mit bloßem Auge oder einfachen Messwerkzeugen erkennbar sind. Im Gegensatz zu Mikro- oder Nanooberflächen, bei denen Strukturen auf feinster Skala dominieren, beeinflussen Makrostrukturen vorrangig die Funktion eines Bauteils auf der sichtbaren Ebene, etwa Passung, Dichtheit oder haptische Eigenschaften.
Makro-Oberflächen beeinflussen eine Reihe von Eigenschaften wie Reibung, Verschleiß, Wasser- und Schmutzablauf, Wärmeabfuhr sowie optische Erscheinung.
Die Erzeugung und Kontrolle von Makro-Oberflächen erfolgt durch spanende und spanlose Prozessarten, Form- und Umformprozesse sowie
Zur Messung von Makro-Oberflächen kommen 3D-Optik, strukturierte Lichtscans, Laserscanning sowie taktile Messverfahren zum Einsatz. Koordinatenmessmaschinen (CMM)
Beispiele umfassen Fahrzeugkarosserien, Gehäuse von Elektronikprodukten, Griffflächen sowie Bauteile mit Drainage- oder Entwässerungsmerkmalen. Makrotexturen dienen der