Langzeitfunktionalität
Langzeitfunktionalität bezeichnet die Fähigkeit eines Produkts, Systems oder einer Dienstleistung, über einen längeren Zeitraum hinweg beabsichtigte Funktionalität unter wechselnden Betriebsbedingungen zu erfüllen. Sie umfasst Aspekte wie Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Lebensdauer, Kompatibilität und Anpassungsfähigkeit gegenüber zukünftigen Anforderungen.
Dabei spielen Faktoren wie Materialalterung, Verschleiß, Umwelteinflüsse, Software-Migration, regulatorische Veränderungen, Datenintegrität und Obsoleszenz eine zentrale Rolle.
Die Bewertung erfolgt durch Lebenszyklusanalyse, Zuverlässigkeits- und Alterungstests, beschleunigte Lebensdauerprüfungen, Felddatenanalyse und Monitoring. Methoden der vorausschauenden
Typische Anwendungsfelder umfassen industrielle Anlagen, Infrastrukturprojekte, IT- und Software-Systeme, medizinische Geräte, Verkehrstechnik und Energieversorgung. Herausforderungen sind
Maßnahmen zur Förderung der Langzeitfunktionalität umfassen robustes, wartungsfreundliches Design, Standardisierung, Modularität, umfassende Dokumentation, Monitoring sowie Strategien
Siehe auch: Lebenszyklusanalyse, Zuverlässigkeit, Wartung, Obsoleszenzmanagement.