Kälteflexibilität
Kälteflexibilität bezeichnet die Fähigkeit von Gebäuden, Heizlasten zeitlich zu verschieben, um Energieeffizienz und Netzstabilität zu verbessern. Dieses Konzept spielt eine zentrale Rolle in der intelligenten Energienutzung, insbesondere bei der Integration erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarstrom, deren Erzeugung schwankend ist. Durch gezielte Kühlung von Gebäuden während Zeiten hoher Stromerzeugung – etwa nachts oder bei Überschuss – kann die Last später, wenn die Nachfrage steigt, genutzt werden.
Die Umsetzung erfolgt meist durch thermische Speicher, wie Erdwärmetauscher, Wassertanks oder Phasenwechselmaterialien, die Wärme oder Kälte
Kälteflexibilität trägt zur Entlastung des Stromnetzes bei, da sie Lastspitzen glättet und die Nutzung erneuerbarer Energien