Kontaktwiderständen
Kontaktwiderstände, auch als Übergangswiderstände oder Kontaktwiderstände bezeichnet, sind elektrische Widerstände, die an den Übergängen zwischen zwei leitenden Materialien, wie beispielsweise Metallkontakten oder Lötstellen, auftreten. Diese Widerstände entstehen durch die unvollständige Berührung der Oberflächen der Kontaktpartner, was zu lokalen Unebenheiten und Mikrospalten führt. Dadurch wird der elektrische Stromfluss behindert, was zu einem erhöhten Widerstand führt.
Die Größe des Kontaktwiderstands hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Materialeigenschaften der Kontakte, der Anpressdruck,
Ein hoher Kontaktwiderstand kann zu unerwünschten Effekten wie Wärmeentwicklung, Signalverzerrungen oder sogar zu einem vollständigen Ausfall
In der Praxis wird der Kontaktwiderstand oft durch Messungen mit speziellen Geräten wie dem Vierpunktmessverfahren bestimmt.