Konfigurationsflags
Konfigurationsflags bezeichnet man Optionen, die das Verhalten einer Software steuern. Sie können auf verschiedenen Ebenen auftreten, meist während des Build-Prozesses (Build-Flags, Compiler-Flags) oder zur Laufzeit (Laufzeit-Flags). Flags dienen dazu, Funktionen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren, Parameter zu setzen oder Laufzeitverhalten zu optimieren, ohne den Quellcode ändern zu müssen. Typische Formen sind Kommandozeilenparameter wie --verbose oder -O2, Umgebungsvariablen wie LOG_LEVEL oder Konfigurationsdateien, in denen Flags hinterlegt werden. In Build-Systemen steuern Flags, welche Bausteine kompiliert oder wie stark optimiert wird; in vielen Projekten erlauben sie die Auswahl von Implementierungen (z. B. --with-SSL, --enable-feature X). In Quellcodes stehen häufig Makro- oder Define-Flags wie -DNAME=value.
Flags sollten gut dokumentiert, konsistent benannt und standardisiert sein. Wichtige Designprinzipien umfassen sinnvolle Standardwerte, Validierung der
Ein weiteres Dimension ist der Unterschied zu Feature-Flags, die oft dynamisch über ein Backend gesteuert und
Siehe auch: Konfigurationsmanagement, Umgebungsvariablen, Build-Optionen, Feature Flags.