Kollateralarterien
Kollateralarterien sind arterielle Verbindungen, die benachbarte Gefäße miteinander verbinden und den Blutfluss um eine verschlossene oder stark verengte Hauptarterie herum ermöglichen oder verbessern können. Sie können angeboren vorhanden sein oder sich im Laufe des Lebens als Folge chronischer Minderperfusion ausbilden.
Die Entstehung erfolgt entweder durch präsente Anastomosen im Gefäßnetz oder, bei ausreichendem Reiz durch Stenose oder
Verteilung und Beispiele variieren je nach Gewebe. Im Gehirn spielen leptomeningeale Kollateralen eine Rolle, zusätzlich kann
Klinisch sind Kollateralarterien bedeutsam: Sie können den Verlauf ischämischer Erkrankungen abschwächen und die Prognose verbessern, ihre
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