Klassenintervalle
Klassenintervalle sind in der Statistik eine Methode, um große Datensätze mit stetiger oder ordinaler Verteilung übersichtlich darzustellen. Sie bestehen aus aufeinanderfolgenden, sich nicht überschneidenden Intervallen, die die Werte einer Stichprobe in Gruppen bündeln. Jedes Intervall hat eine untere und eine obere Grenze, eine typische Breite w = u − l und einen Mittelpunkt m = (l + u)/2, der als Repräsentant der Werte in dieser Gruppe dient. Die Häufigkeit f_i gibt an, wie viele Beobachtungen in das Intervall fallen.
Zur Bildung von Klassenintervallen wählt man Min- und Max-Werte der Daten, bestimmt eine geeignete Anzahl von
Aus den Häufigkeiten ergeben sich Deskriptivstatistiken. Das Verfahren liefert Schätzwerte wie den Mittelwert μ ≈ Σ f_i m_i / N
Die Wahl der Anzahl und Breite der Klassen beeinflusst Darstellung und Interpretation. Hilfreiche Faustregeln sind Sturges’