Kippschaltfunktion
Die Kippschaltfunktion ist ein Begriff aus Elektronik, Regelungs- und Signaltheorie, der eine Funktion beschreibt, die ihren Ausgangswert zwischen zwei stabilen Zuständen umschaltet, sobald der Eingangswert bestimmte Schwellenwerte überschreitet. Typischerweise besitzt sie Gedächtnis und zeigt hysteretische Eigenschaften, wodurch wiederholte Umkehrungen bei nur geringfügigen Änderungen des Eingangs vermieden werden.
In der Praxis tritt eine Kippschaltfunktion oft als Schmitt-Trigger oder als Modell eines Latches bzw. Flip-Flops
Formale Modelle nutzen häufig eine Update-Regel der Form y_{k+1} = F(y_k, x_k) mit zwei Zuständen. Abgeleitete Umsetzungsmöglichkeiten
Anwendungen finden sich in der Signalaufbereitung, Sensoren, Steuerungen und digitalen Logikschaltungen, wo stabile Grenzzustände benötigt werden.