KAutomorphismen
KAutomorphismen, in der ergodischen Theorie auch Kolmogorov-Automorphismus genannt, bezeichnen eine spezielle Klasse messbarer, zulässiger Transformationen eines Wahrscheinlichkeitsraums. Typischerweise wird damit eine Maßerhaltende Abbildung T auf einem Wahrscheinlichkeitsraum (X, F, μ) beschrieben, die eine besonders starke Form der Abhängigkeit zwischen Vergangenheit und Zukunft besitzt und damit extrem chaotisches Verhalten widerspiegelt. Die Kolmogorov-Eigenschaft ist benannt nach Andrey Kolmogorov und dient dazu, Systeme zu kennzeichnen, bei denen die unendliche Zukunft keine zusätzliche, nichttriviale Information mehr liefert.
Formale Definition: Sei P eine erzeugende Partition von X. T heißt Kolmogorov-Automorphismus, wenn die Tail-Sigma-Algebra der
Beispiele und Bedeutung: Bernoulli-Schlüssel oder Bernoulli-Schichten sind Standardbeispiele von K-Automorphismen. Viele Systeme mit positiver Entropie fallen
Historische Einordnung: Der Begriff entstand in der Arbeit von Kolmogorov zur Theorie der情報 und Entropie in