Interpolationsprozess
Interpolationsprozess bezeichnet in der numerischen Mathematik den Prozess der Schätzung neuer Messwerte oder Funktionswerte innerhalb des Bereichs einer bekannten Datensammlung. Ziel ist es, aus einer endlichen Menge von Stichpunkten eine glatte Funktion zu rekonstruieren, die zwischen den bekannten Punkten exakt bestimmte Eigenschaften erfüllt. Im Gegensatz zur Extrapolation werden beim Interpolationsprozess Werte nur innerhalb des Intervalls der bekannten Datenpunkte geschätzt.
Gängige Verfahren der Interpolation umfassen lineare Interpolation, polynomiale Interpolation (z. B. Lagrange- oder Newton-Form), sowie Splines,
Die Güte der Interpolation hängt von der Glätte der zugrunde liegenden Funktion, der Verteilung der Stützstellen
Anwendungen finden sich in Datenvisualisierung, Signalen, Bildverarbeitung, wissenschaftlichen Simulationen und Geoinformationssystemen. In der Praxis werden oft