Indexadressierung
Indexadressierung ist ein Adressierungsmodus in Rechnerarchitekturen, bei dem die Speicheradresse eines Operanden aus der Summe mehrerer Werte gebildet wird. Typische Bausteine sind ein Basisregister, ein Indexregister und optional ein Skalar (Skalierung) sowie ein Displacement (Versatz). Die allgemeine Form lautet: EA = Basis + Skalierung × Index + Displacement. Durch die Skalierung lässt sich direkt die Größe eines Elements berücksichtigen, etwa bei Arrays.
Die Basis kann eine feste Speicheradresse oder der Anfang eines Datenblocks sein, der Indexwert entspricht der
Anwendung und Nutzen liegen vor allem in der effizienten Adressierung von Arrays, mehrdimensionalen Strukturen oder bei
Varianten und Architekturbezug: Verschiedene Architekturen unterstützen unterschiedliche Formen der Indexadressierung. Beispielhaft verwenden x86-Architekturen eine Basis- plus