Histogrammverschiebung
Histogrammverschiebung ist eine Methode in der digitalen Bildverarbeitung und der reversiblen Datenverschleierung, die die Verteilung der Pixelintensitäten eines Bildes durch das Verschieben bestimmter Bereiche des Histogramms verändert. Ziel ist es, Freiräume für das Kodieren von Zusatzdaten zu schaffen oder die Bildkontraste gezielt zu beeinflussen, wobei der Vorgang verlustfrei rückgängig gemacht werden kann.
Technisch betrachtet wird das Histogramm eines Graustufen- oder Farbbildes analysiert. Häufig identifiziert man dominante Werte (Spitzen)
In der Praxis wird Histogrammverschiebung vor allem in reversible Data Hiding (RDH) eingesetzt. Typische Varianten nutzen
Vorteile sind eine geringe sichtbare Verzerrung und eine reversible Datenkodierung. Einschränkungen ergeben sich aus der Kapazität:
Siehe auch: Reversible Data Hiding, Histogramm-Equalisierung.