Gütertauschs
Gütertauschs bezeichnet ein wirtschaftliches Tauschsystem, bei dem Güter oder Dienstleistungen direkt gegeneinander getauscht werden, ohne dass Geld als Medium des Austauschs verwendet wird. In moderner Praxis kommt häufig eine Vermittlung durch Barter-Exchanges oder mutual-credit-Systeme zum Einsatz, die eine interne Rechnungseinheit führen, um Werte zu standardisieren.
Historisch reicht der Gütertausch bis in antike Zivilisationen zurück. Mit der Einführung von Münz- und Papiergeld
Funktionsweise: Beim Direktbarter kommt es zur Doppelübereinstimmung der Bedürfnisse – A bietet Güter, B findet Gegenwert. Moderne
Vorteile: Privatsphäre, Nutzung überschüssiger Ressourcen, auch ohne Bargeld nutzbar, mögliche Krisenresistenz in bestimmten Kontexten. Nachteile: Hoher
Rechtliches: In vielen Ländern unterliegt der Barterwert der Besteuerung; Unternehmen müssen Transaktionen dokumentieren. Netzwerke bemühen sich
Beispiele: Barter-Exchanges wie ITEX, TradeExchange, BarterCARD sowie Time-Banking-Modelle, bei denen Arbeitsstunden als Tauschmittel dienen. Siehe auch