Gewinnverschiebungen
Gewinnverschiebungen bezeichnen unternehmensinterne oder grenzüberschreitende Maßnahmen, durch die Gewinne so verlagert werden, dass sie in steuerlich günstigere Jurisdiktionen oder in andere Unternehmensbereiche gelangen, oft mit dem Ziel einer geringeren Gesamtsteuerbelastung. Dabei bleibt die wirtschaftliche Substanz der Geschäftstätigkeit vielfach erhalten, die Steuerlast wird durch strukturelle oder gestaffelte Gewinnverlagerungen reduziert.
Zu den gängigsten Instrumenten gehören Verrechnungspreise (Transfer Pricing) für grenzüberschreitende Transfers zwischen verbundenen Unternehmen, die Festlegung
Regulatorischer Rahmen: Auf internationaler Ebene arbeiten Organisationen wie die OECD an Maßnahmen gegen Gewinnverschiebungen. Wichtige Bausteine
Auswirkungen: Gewinnverschiebungen können zu geringeren Steuereinnahmen in den Ländern der eigentlichen Wertschöpfung führen, Wettbewerbsverzerrungen verursachen und