Gewichtungsprozesse
Gewichtungsprozesse bezeichnen Verfahren, bei denen Daten oder Beobachtungen mit unterschiedlichen Gewichtszahlen versehen werden, um Verzerrungen zu korrigieren oder die Repräsentativität zu verbessern. Durch die zugehörigen Gewichte wird die relative Bedeutung einzelner Einheiten in Aggregationsrechnungen verändert, sodass das Ergebnis näher an der Zielpopulation oder dem theoretischen Modell liegt. Ein häufiges Beispiel ist die Gewichtung in Stichprobenumfragen, bei denen Personen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Chancen hatten, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.
Zur Implementierung werden zunächst Zielkriterien bestimmt, etwa demografische Merkmale, die in der Gesamtbevölkerung vorhanden sind. Anschließend
Gewichtungsprozesse finden Anwendung in Marktforschung, Meinungsumfragen, medizinischer Epidemiologie, Qualitätskontrolle und Finanzanalysen. Sie ermöglichen die Verschmelzung heterogener