Germinationen
Germinationen bezeichnet in der Botanik die Keimvorgänge, durch die Samen oder Sporen nach einer Ruhephase wieder zu wachsen beginnen. Der Begriff wird überwiegend in Fachtexten verwendet, um verschiedene Formen der Keimung zu bündeln – von der primären Samenkeimung bis zu Keimungsprozessen bei Pilzen, Farnen oder Algen. Im Deutschen steht das gebräuchlichere Wort Keimung, doch Germinationen begegnet man in beschreibenden oder historisch gewachsenen Texten als Sammelbegriff.
Der Keimprozess durchläuft typischerweise mehrere Stadien. Zunächst nimmt der Embryo Wasser auf (Imbibition), wodurch der Stoffwechsel
Um die Keimung zu ermöglichen, spielen Umweltfaktoren eine zentrale Rolle: Feuchtigkeit, Temperatur, Sauerstoffgehalt und Licht. Die
In der Praxis wird Keimung oft in standardisierten Tests gemessen, bei denen die Anzahl der keimenden Samen