Geoidmodellgenauigkeit
Geoidmodellgenauigkeit bezeichnet die Übereinstimmung des Geoidmodells mit dem wahren Geoid. Das Geoid ist die theoretische Referenzfläche der Seehöhe, bestimmt durch das Erdschwerefeld. Die Geoidhöhe N ist der Unterschied zwischen ellipsoidischer Höhe h und orthometrischer Höhe H (N = h − H). Ein zuverlässiges Geoidmodell ermöglicht die Umrechnung von GNSS-Höhen in orthometrische Höhen, die in Vermessung und Kartografie benötigt wird.
Zur Quantifizierung der Genauigkeit verwendet man statistische Kennwerte wie Standardabweichung, RMSE oder Bias der Geoidhöhe. Die
Die Genauigkeit hängt von Gravimetrie-Datenqualität, -dichte und Modellierungsansatz ab. Wichtige Einflussfaktoren sind räumliche Dichte der Messungen,
Verbesserungen ergeben sich durch neue Gravimetrie-Daten (Luft- oder Bodenmessungen), Satellitengravimetrie (z. B. GOCE, GRACE-FO) sowie fortgeschrittene
Anwendungen umfassen GNSS-zu-Höhen-Konversion, nationale Höhenreferenzen, Bauwesen und Wasserwirtschaft. Die Geoidgenauigkeit variiert stark regional und ist stark