Geflügelzucht
Geflügelzucht umfasst die systematische genetische, züchterische und managementbezogene Arbeit zur Verbesserung von Geflügelarten wie Hühnern, Enten, Gänsen und Truthähnen auf Produkteigenschaften (Fleisch, Eier) und Tiergesundheit. Zielgruppen sind kommerzielle Betriebe, Zuchtbetriebe und Forschungsinstitute. Die Praxis unterscheidet Legehennenlinien, die auf hohe Legeleistung und Eierschalenqualität optimiert sind, von Masthähnchenlinien, die schnelle Gewichtszunahme, gutes Fleischverhältnis und Futtereffizienz erzielen.
Züchtungsmethoden: Klassische Selektion, Zuchtwertschätzung, Inzuchtmanagement und Linienzusammenführung. Häufig kommen künstliche Besamung und speziell entwickelte Hybridlinien zum
Praxis und Haltung: Zuchtstämme, Pedigree-Verfolgung, Leistungsdaten und Samensammel- bzw. Embryonenprogramme bilden die Grundlage. Gesundheits- und Hygienemaßnahmen,
Geschichte und Bedeutung: Die moderne Geflügelzucht entwickelte sich aus der Domestikation des Haushuhns; im 20. Jahrhundert